"Digitale Stadt": Paderborn zieht ins Finale ein

Paderborn. Als einzige Stadt aus Nordrhein-Westfalen qualifiziert sich Paderborn für die Endrunde des vom Digitalverband Bitkom und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund ausgerufenen Wettbewerbs „Digitale Stadt“.

Insgesamt haben sich 14 Städte mit bis zu 156.000 Einwohnern aus dem gesamten Bundesgebiet beworben. Fünf Städte konnten sich aus dem starken Teilnehmerfeld durchsetzen und die Endrunde erreichen. Weitere Finalteilnehmer sind Darmstadt, Heidelberg, Kaiserslautern und Wolfsburg.
Paderborns Bürgermeister Michael Dreier bedankt sich für den Rückhalt und ist stolz auf das Geleistete: „Ich bin mir sicher, dass die breite Unterstützung des Wettbewerbs in unserer gesamten Bevölkerung ein ausschlaggebendes Argument für den Erfolg unserer Bewerbung war. Der Wettbewerb hat schon jetzt eindrucksvoll gezeigt, welch starkes Wir-Gefühl und welch großer Teamgeist unsere liebens- und lebenswerte Stadt auszeichnet.“
Besonders beeindruckend ist die herausragende Unterstützung der Bürger, der Unternehmen, der Institutionen und der Vereine in der Universitätsstadt. Über 500 Unterstützerschreiben sind im Vorfeld eingegangen. Die große Resonanz zeigt, dass die Potenziale der Digitalisierung in Paderborn erkannt und auch aktiv gefördert werden.
In der zweiten Phase des Wettbewerbs wird die Bewerbung der Stadt unter Beteiligung aller Mitwirkenden konkretisiert. Am Mittwoch, 31. Mai, stellt Bürgermeister Michael Dreier das Konzept von Paderborn in Berlin vor. Die Gewinnerstadt wird im Juni 2017 beim Nationalen Digitalgipfel bekanntgegeben. Die Gewinnerstadt bekommt ab dem Jahr 2018 ein flächendeckendes Gigabyte-Breitband-Netz nach dem neuesten Standard und kann einige ihrer digitalen Visionen umsetzen.



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