"Marienpassage sieht mehr nach Rohbau aus, als es ist“

Paderborn. Gespannt blicken die Paderborner auf den Baufortschritt der neuen Marienpassage in der Innenstadt – besonders diejenigen, die in den Genuss von Burgern sowie Pizza und Pasta kommen wollen. Frühjahr 2017 gilt als Eröffnungstermin für die Gastronomiebetriebe „Hans im Glück“ sowie „L´Osteria“. Beim Blick auf den Rohbau ist nur schwer vorstellbar, dass dort in naher Zukunft die ersten Gäste empfangen werden.

An eine Eröffnung ist beim Blick auf die Bauarbeiten an der neuen Marienpassage noch nicht zu denken – im Mai soll es allerdings soweit sein. Foto: Tobias Vorwerk

So soll die Marienpassage nach der Fertigstellung aussehen.

Von Björn Theis

Mit Fortschreiten des Jahres – und da das Frühjahr kalendarisch erreicht ist – mehren sich etwa auf den Facebook-Seiten des Burger-Restaurants und der Pizza/Pasta-Kette die Fragen nach dem genauen Eröffnungstermin, ohne dass darauf eine konkrete Antwort gegeben wird. Architekt Peter Völse (Völse Architekten BDA) wurde auf Nachfrage unserer Zeitung deutlich präziser: Im Mai sollen „Hans im Glück“ und „L´Osteria“ ihre Türen erstmals öffnen! Den exakten Termin wollte Völse allerdings noch nicht nennen. Dass nicht wenige Paderborner an einer zeitnahen Fertigstellung des Gebäudes zweifeln, kann der beauftrage Architekt nachvollziehen, sagt aber auch: „Es sieht mehr nach Rohbau aus, als es wirklich ist. Im Inneren passiert deutlich mehr, als sich erahnen lässt.“ Das Hauptaugenmerkt liegt nun auf der Fertigstellung des Erdgeschosses mit den beiden Restaurants. Völsen ist zuversichtlich, dass der Eröffnungstermin im Mai eingehalten werden kann. Anschließend sollen die oberen Etagen mit Büros und Wohnungen ausgebaut werden. Völse ließ durchblicken, dass das neue Mariengässchen im Mai noch nicht  fertiggestellt und passierbar sein wird. Für den Durchgang haben die Bauherren der Marienpassage, Andreas Nolte und Jürgen Hilkenmeier, einen Gestaltungswettbewerb ins Leben gerufen. Zwölf Künstler aus ganz Europa haben sich beworben, die Wand im Mariengässchen zu gestalten. Eine Jury wird über den Gewinner entscheiden, dessen Beitrag realisiert wird. Den Vorgänger der heutigen Marienpassage, das so genannte Haus Willecke, hatten Andreas Nolte und Jürgen Hilkenmeier Ende 2014 erworben und abreißen lassen. Der Neubau soll hell und freundlich werden, versehen mit einer großflächigen Glas-Fassade. Ein Innenhof mit Verweil-Charakter wird das Zentrum prägen. In den Obergeschossen der fünfstöckigen Marienpassage werden Büros und Wohnungen entstehen, die durch einen gläsernen Aufzug im Lichthof erschlossen werden. „Durch den Aufzug gestalteten sich die Arbeiten kompliziert“, so Völsen. Ein Grund, warum die Fertigstellung nicht früher möglich war. Bis Mai, wenn „Hans im Glück“ und „L´Osteria“ eröffnen,  wird das neue Erscheinungsbild auch von außen erkennbar sein.



So erreichen Sie uns

05251 68 222 0
05251 68 222 20
info@pbams.de