Nach Karneval: Polizei zieht erfreuliche Bilanz im Kreis Paderborn

Kreis Paderborn. Nach den vergangenen Karnevalstagen zieht die Kreispolizeibehörde Paderborn insgesamt eine positive Bilanz, heißt es laut eines Presseberichts am heutigen Donnerstag.Sowohl bei den Feiern und Partys, als auch bei den Umzügen kam es kreisweit von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch zu keinen außergewöhnlichen Zwischenfällen.

Landrat Manfred Müller hatte zu den Karnevalstagen auf Grund der aktuellen Sicherheitslage zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen angeordnet.  Müller: "Unser Konzept aus verstärkter sichtbarer Polizeipräsenz und die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kommunen, Veranstaltern und den Rettungsdiensten im Vorfeld und während der Veranstaltungen hat dafür gesorgt, dass die Menschen sicher und unbeschwert feiern konnten. Bis auf kleinere Vorkommnisse ist es bei allen Karnevalsveranstaltungen relativ ruhig geblieben. Das angepasste Karnevalskonzept hat sich bewährt. Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für ihre hervorragende Arbeit bedanken!"

Während der Weiberfastnachtdonnerstag ohne Vorkommnisse verlief, kam es während des Karnevalsumzugses am Samstag, der von 26.000 Jecken besucht wurde, zu lediglich zwei Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Auch in Delbrück wurde bei den verschiedenen Veranstaltungen friedlich gefeiert. Nur am Montagabend musste ein junger Mann nach einer Schlägerei mit auf die Polizeiwoche genommen werden.

Zum Umzug in Scharmede waren laut Einschätzung des Veranstalters etwa 17.000 Besucher gekommen, bei dem es im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls sehr ruhig von statten ging. Allerdings geht die Polizei einem versuchten Sexualdelikt nach, bei der eine junge Frau hinter einer Festhalle von drei jungen Männern belästigt wurde. Die Ermittlungen dauern noch an.

Ein Lob spricht die Polizei den Autofahrern aus, die sich überwiegend verantwortungsbewusst verhalten haben. Trotz entsprechender Ankündigung von verstärkten Alkoholkontrollen, wurden über die Feiertage noch 13 Fahrzeugführer, darunter zwei Radfahrer, "erwischt", die betrunken oder unter dem Einfluss von Drogen am Steuer, beziehungsweise am Lenker gesessen haben. Dreimal kam es dabei zu Unfällen. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren ein.



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