SCP erhält keine weitere Finanzspritze seitens der Stadt

Paderborn. Nachdem bei der gestrigen Mitgliederversammlung SCP-Präsident Wilfried Finke an die Stadt appellierte, dem Verein finanziell unter die Arme zu greifen, folgte heute prompt die Antwort von Bürgermeister Michael Dreier.

Bürgermeister Michael Dreier verweigert dem SC Paderborn weitere finanzielle Unterstützung.

In einem öffentichen Schreiben äußerte er Bedenken gegenüber der sportlichen und finanziellen Entwicklung des SC Paderborn. Zwar habe der Verein und seine Verantwortlichen Großartiges für das Image Paderborns geleistet, allerdings sei die Stadt bereits in der Vergangenheit sehr unterstützend für die Rahmenbedingungen des Clubs eingetreten. Die Grenzen sind erreicht und folglich ist mit keiner weiteren finanziellen Unterstützung zu rechnen.
Dreier erinnert zudem an den städtischen Zuschuss für den Bau des Stadions in Höhe von 3,4 Millionen Euro sowie die Gewährung eines Darlehns von 2,5 Millionen Euro. In den Ausbau der Infrastruktur rund um das Stadion habe die Stadt weitere Millionen investiert.
Vier Millionen Euro seien von der Stadt für das Nachwuchsleistungszentrum aufgewendet worden, wobei zwei Millionen Euro durch die Pacht für die Profiplätze in den nächsten 20 Jahren an die Stadt zurückfließen werden. Damit habe die Stadt Paderborn maßgeblich dazu beigetragen, dass der Verein insgesamt über hervorragende Bedingungen verfüge.
Es müsse immer klar sein, dass es sich bei dem städtischen Geld um das Geld der Bürger handelt. Somit habe die Stadt eine besondere Verantwortung und sei dem Interesse der Allgemeinheit und auch anderen Sportarten verpflichtet und nicht nur dem Interesse eines Vereins, der im Profifußball unterwegs ist.




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