"Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt..."

Paderborn. Fahrräder waren noch nie ein Problem auf dem Paderborner Wochenmarkt - Die Stadtverwaltung versteht die Aufregung nicht.

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt. Das gilt für den Paderborner Wochenmarkt. Lediglich mit dem Fahrrad über den Wochenmarkt zu fahren, ist in der neuen Satzung für die Wochenmärkte aus Sicherheitsgründen verboten. Foto: Jens Reinhardt

"Es ist insbesondere unzulässig, während der Öffnungszeiten das Marktgelände mit Fahrzeugen aller Art, Fahrrädern, Skateboards, Rollerblades oder ähnlichen Sport- und Spielgeräten zu befahren...". Genau das steht in Paragraph 6 der neuen Satzung über die Wochenmärkte der Stadt Paderborn, die jetzt in der Politik diskutiert und am 19. Dezember im Rat beschlossen werden soll. Nicht mehr und nicht weniger.

Das Fahrradfahrverbot ist seit Jahren geübte Praxis auf dem Wochenmarkt genauso wie in der Fußgängerzone. Entsprechende Verkehrsschilder haben das Befahren des Marktes auch in der Vergangenheit schon verboten, das Schieben von Fahrrädern war aber immer schon erlaubt. "Bisher war dieses Thema auch nie ein Problem. Wir haben keinem verboten sein Fahrrad über den Markt zu schieben", wundert sich Jens Reinhardt, der als Marketingchef der Stadt Paderborn für die Wochenmärkte zuständig ist. Aus diesen Grund versteht er auch die ganze Aufregung nicht. "Wir verbieten auch keinem mit dem Fahrrad zum Markt zu kommen, im Gegenteil", so Reinhardt. Nur aus Rücksicht auf die Besucher und deren Sicherheit habe man das Fahrverbot für Fahrräder in den Entwurf der neuen Satzung natürlich mit aufgenommen. Für den Paderborner Wochenmarkt gelte: Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt...



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