Paderborn. Am gestrigen Montagabend, 29. Januar, war der Squash-Weltmeister Simon Rösner zu Gast im Historischen Rathaus. Bürgermeister Michael Dreier hatte ihn direkt im Anschluss an seinen Sensationssieg in New York vergangenen Freitag zu einem offiziellen Empfang geladen. Simon Rösner hatte vergangenen Freitag als erster Deutscher überhaupt das Finale eines World Series Turniers bestritten und gegen den Weltranglistensiebsten Tarek Momen aus Ägypten gewonnen.
Diesen herausragenden sportlichen Erfolg nahm Bürgermeister Michael Dreier zum Anlass für einen spontanen Empfang im Historischen Rathaus. Er freute sich sehr über das spontane Zusammenkommen der geladenen Gäste. „Ich möchte Dir im Namen der Sportstadt Paderborn hier im Kreise deiner Sportfamilie ganz herzlich zu deinem sensationellen Sieg gratulieren“, empfing Dreier den 30-jährigen. Auf seinem Weg zum Sieg, sei es Simon Rösner gelungen einige „harte Brocken“ aus dem Weg zu räumen und dies sei der Lohn für seine jahrzehntelange Arbeit, so Dreier weiter.
Um die sportliche Leistung gebührend zu würdigen, ließen es sich die Vorstände und Geschäftsführer der anderen Paderborner Bundesliga-Sportvereine nicht nehmen, der Einladung des Bürgermeisters zu folgen und dem Squash-Ass ihre Glückwünsche auszusprechen. Unter anderem Mathias Hornberger, 1. Vorsitzender beim Stadtsportverband Paderborn, gratulierte Rösner. Er habe das Gefühl 2018 werde ein gutes Jahr für den Paderborner Sport. Hornberger wünschte dem Spitzensportler alles Gute für seinen weiteren Weg bis an die Weltspitze.
Auch Diethelm Krause, Präsident des Kreissportbundes, bezeichnete die Leistung des Squashers als herausragend, nicht nur für den Sportler persönlich, sondern auch für die gesamte Sportstadt.

Simon Rösner freut sich gemeinsam mit seiner Paderborner Sportfamilie über seinen Sensations-Sieg.
Foto: Lea Horstmann/Stadt Paderborn

Andreas Preising, 1. Vorsitzender des Paderborner Squash-Clubs, resümierte stolz: „Simon hat das geschafft, was wir alle uns immer erträumt haben.“
Zum Schluss überreichte Martin Hornberger, Geschäftsführer des SCP und des Forums Paderborner Spitzensport, dem gebürtigen Würzburger noch ein Trikots des SC Paderborns mit der 1 als Rückennummer und seinem Namen sowie Tickets für ein Heimspiel des Fußballclubs. Rösner sei ein Vorbildcharakter und Aushängeschild für den gesamten Paderborner Spitzensport.
Anschließend trug sich der Sportler des Jahres zum Dritten Mal in das Goldene Buch der Stadt ein. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen. „Ich weiß es sehr zu schätzen, dass sie sich alle so spontan die Zeit genommen haben“, freute er sich. Es sei auch beim dritten Mal nicht langweilig, sagte er lachend. Schon seit dem Kindesalter wollte er unter die ersten 10 der Welt kommen, erzählte der 30-Jährige weiter. Seit 13 Jahren sei er nun in Paderborn und nicht nur der Sport, sondern auch die Stadt hätten ihn zu dem gemacht, was er heute sei.