Paderborn. Erstmals wurden in der Sitzung des städtischen Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt am Donnerstagabend konkrete Entwürfe für einen Umzug der Paderborner Zentralstation an die Westernmauer präsentiert.

So könnte die Zentrale Omnibushaltestelle (ZOH) an der Westernmauer aussehen.

Eine Zentrale Omnisbushaltestelle (ZOH) soll die Lösung für einen zukunftsfährigen ÖPNV sein. Zu Gast war die Sitzung aufgrund der Thematik in den Räumen des Padersprinters an der Barkhauser Straße. Geschäftsführer Peter Bronnenberg nutzte die Gelegenheit, um auf die Notwendig einer neuen ZOH aufmerksam zu machen: „Die heutige Situation in der Zentralstation ist nicht mehr zeitgemäß“, sagte der Padersprinter-Chef. Das Unternehmen brauche aufgrund steigender Fahrgastzahlen Erweiterungsmöglichkeiten, die an den Königsplätzen nicht darzustellen seien. Zwischen Westernmauer und Friedrichstraße soll eine Fahrgastinsel mit 14 Bussteigen entstehen „ein echter Umsteigebahnhof mit Umsteigebeziehungen und Komfort für die Fahrgäste“, so die Technische Beigeordnete Claudia Warnecke. Baubeginn könnte im Jahr 2020 sein. Kostenpunkt: 3,3 Millionen Euro. Die Reaktionen der Ausschussmitglieder auf die Pläne fielen überwiegend verhalten aus.