Die im Oktober 2019 gestarteten Rückbauarbeiten im Bereich des Alanbrooke Quartiers sind abgeschlossen. Rund 50 Gebäude wie zum Beispiel Panzer- und Werkstatthallen, eine Tankstelle und Verwaltungsgebäude, wurden auf der 18 Hektar großen Fläche in zwei Jahren abgebrochen. Außerdem wurden 85.000 Quadratmeter versiegelte Fläche aufgenommen und entsiegelt, davon 50.000 Quadratmeter Asphaltfläche und 35.000 Quadratmeter Pflaster- und Betonflächen. Vereinzelt erfolgt jetzt nur noch die Abfuhr von Bodenmaterial und die Erschließungsarbeiten, die schon parallel zum Rückbau in manchen Bereichen begonnen hatten, laufen weiter.

Insgesamt wurden 215.000 Kubikmeter umbauter Raum abgebrochen. 40.000 Kubikmeter Abbruchmaterial ist dabei dem Hochbau zuzuschreiben, während weitere 40.000 Kubikmeter auf den Tiefbau entfallen. Durch den Einsatz einer speziellen mobilen Brechanlage, konnte Abbruchmaterial direkt vor Ort zerkleinert werden und dann zu anderen Baustellen transportiert und dort eingesetzt werden. 20.000 Kubikmeter gebrochener alter Beton konnten nach sorgfältiger Prüfung wieder direkt vor Ort für den Straßenbau wiederverwendet werden.

Die im Oktober 2019 gestarteten Rückbauarbeiten im Bereich des Alanbrooke Quartiers sind abgeschlossen. Rund 50 Gebäude wie zum Beispiel Panzer- und Werkstatthallen, eine Tankstelle und Verwaltungsgebäude, wurden auf der 18 Hektar großen Fläche in zwei Jahren abgebrochen.

Vier große Bagger wurden zusammen mit zwei Longfrontbaggern und Radladern sowie der mobilen Brechanlage auf dem Gelände für den Rückbau eingesetzt.

Bereits 2017 fanden die ersten Untersuchungen auf Schadstoffe auf dem Alanbrooke Gelände statt, diese wurden während der Abbrucharbeiten ständig von Fachgutachtern fortgeführt. Von Herbst 2018 bis zum Frühjahr 2019 fanden vorbereitend für den Rückbau auch schon archäologische Untersuchungen statt, bei denen man allerdings keine nennenswerten Funde gemacht hat. Kampfmittelsondierungen wurden zur Vorbereitung des Abbruchs ebenfalls schon in 2018 durchgeführt. Die Bodenarbeiten wurden hinsichtlich der Kampfmittelverdachtsflächen zudem dauerhaft durch eine fachkundige Person überwacht.
Anfang 2019 wurden für den Artenschutz der auf dem Alanbrooke Gelände beheimateten unter Schutz stehenden Tiere Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt. 85 Ersatzquartiere für Fledermäuse, Turmfalken, inklusive einem Schwalbenturm, mit Nistmöglichkeiten auf dem Gelände, wurden geschaffen.

Seit dem 1. Juli 2019 ist die Stadt im Besitz der ca. 18 ha großen Fläche. Der offizielle Eigentumsübergang erfolgte erst später, Ende Mai 2021. Voraussichtlich noch in diesem Jahr sollen die ersten Kaufverträge mit Investoren für die ersten bereits erschlossenen Baufelder geschlossen werden, so dass in der zweiten Jahreshälfte 2022 mit den ersten Hochbauarbeiten begonnen werden kann. Auch die Planung für die öffentlichen Grünflächen mit dem neuen den Alanbrooke Park laufen und erste Baumaßnahmen sind für 2022/23 geplant.

Informationen zu den laufenden Investoren- und Vergabeverfahren für das Alanbrooke Quartier sind unter www.paderborner-konversion.de zu finden. Unter miete66b.it-wms.com findet man außerdem eine Webcam, um den weiteren Baufortschritt auf dem Gelände zu verfolgen.

Die Stadt Paderborn bedankt sich herzlich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis während der Zeit des Rückbaus.