SCP trifft auf seinen Ex-Coach Roger Schmidt

Nach seinem Amtsantritt in Paderborn im Jahr 2011 besuchte die PBamS Roger Schmidt für die Serie „Zuhause bei…“ Foto: PBamS

VON BIRGER BERBÜSSE

Paderborn. „Alles Roger“ hieß es beim SC Paderborn vor drei Jahren. Damals übernahm der zuvor bei Preußen Münster entlassene Trainer zusammen mit Manager Michael Born die sportlichen Zügel des Zweitligisten. Mit kleinem Etat und ebensolchen Erwartungen führte Schmidt das Team zum (bis dato) größten Erfolg der Vereinsgeschichte: Platz 5 lautete das sensationelle Ergebnisse, zum Aufstieg fehlte letztlich nur ein Sieg. Doch der Erfolg hatte Interessenten geweckt und Schmidt verließ den SCP inmitten der Vorbereitung auf die neue Saison in Richtung RB Salzburg. An diesem Samstag kommt es nun zum ersten Wiedersehen, wenn sein neuer Verein Bayer 04 Leverkusen den SCP empfängt. Und das sorgt – jenseits der sportlichen Ausgangslage – auf beiden Seiten für Freude. „Natürlich ist das ein besonderes Spiel“, sagte Roger Schmidt der PBamS. Er betont aber auch: „Wenn man Trainer einer Mannschaft ist, die gegen eine spielt, die man gut kennt, ist man mit einhundert Prozent bei seiner Mannschaft.“

Michael Born sagte im Gespräch mit dieser Zeitung, dass sich der SCP sehr auf das Wiedersehen mit dem ehemaligen Coach freue: „Das gilt auch für mich persönlich.“ Es sei natürlich besonders schön, dass man als Akteure in der Bundesliga aufeinander treffe. Abgerissen sei der Kontakt derweil nie: „Wir pflegen einen regelmäßigen Austausch“, so Born.
Die Karriere von Roger Schmidt sei „beeindruckend, kommt für mich aber nicht überraschend. Schon zu seiner Zeit in Paderborn war zu erkennen, über welches Potenzial er verfügt.“ Zudem sei Schmidt nicht der erste Trainer, der von Paderborn aus einen guten Weg im Fußball genommen habe.

Zumindest für 90 Minuten wird die Freundschaft an diesem Samstag aber sicher ruhen.